Ich weiß, was du letzten Sommer verdient hast
Kein Wunder, stellte die „Agenzia delle Entrate” doch unlängst die ganzen Listen mit den von den Italienern im Jahr 2005 angegebenen Einkünften online. Dies hat verständlicherweise viel Staub aufgewirbelt und die Listen mussten auf Intervention des Garante auch sofort wieder aus dem Netz genommen werden. Wie so vieles im Netz sind aber auch diese Daten immer noch über p2p erhältlich und werden es wohl bleiben.
Interessant ist aber, was heute PI zu diesem Thema schreibt. Laut dem „Codice dell’Amministrazione Digitale“ werden die Daten über die Einkommen der italienischen Staatsbürger als „dati pubblici“, also als öffentliche Daten“ eingestuft und sind somit für jeden einsehbar. Diese Daten liegen normalerweise für die Dauer eines Jahres in der Gemeinde und im „ufficio imposte“ auf und können von jedem eingesehen werden.
Und wirklich eckt der Garante auch nur die Art an, wie jene Daten publiziert wurden. Im Regelwerk war die Veröffentlichung der Daten im Internet nicht vorgesehen.
Na, wenn das so ist…