Facebook vs Burger King

Es hat etwas gedauert, aber nun ist es doch soweit: Facebook macht dem Whopper Sacrifice nun den Gar aus. Mit einer aggressiven Kampagne hatte Burger King all jenen einen gratis Whopper versprochen, welche 10 Personen auf Facebook die Freundschaft kündigten. Innerhalb nur einer Woche hatten 82.771 Leute insgesamt 233.906 Bekannte aus ihrer Freundesliste entfernt bzw. gegen einen Burger eingetauscht.

Facebook beendete diese Kampagne nun mit einem Hinweis auf die Privacy der Daten.

We encourage creativity from developers and brands using Facebook Platform, but we also must ensure that applications follow users’ expectations of privacy. This application facilitated activity that ran counter to user privacy by notifying people when a user removes a friend. We have reached out to the developer with suggested solutions. In the meantime, we are taking the necessary steps to assure the trust users have established on Facebook is maintained.

Man legt wert darauf klarzustellen, dass die Applikation nicht entfernt wurde, sondern nur die Funktionalität der selben. Die Meldung an den User, dass man wegen eines Whopper aus der Freundesliste entfernt wurde, also gerade der Teil, der die Anwendung viral macht, soll gegen die Privacy Richtlinien verstoßen.

Wahrscheinlicher aber, dass die virale Kampagne Facebook ganz einfach ein Dorn im Auge war…

(Quelle: Techcrunch, Inside Facebook)

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Autor: Roland
Datum: Donnerstag, 15. Januar 2009 16:59
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2 Kommentare

  1. 1

    Also ich finde es wirklich sehr schade, dass diese Aktion nicht auch in Deutschland stattfinden durfte. Im Prinzip ist es nämlich meines Erachtens nach kein Problem für die meisten auf 10 Freunde aus der Kontaktliste zu verzichten. Ein geschenkter Burger im Wert von 3,70$ tut da natürlich sein Übriges. Im ersten Moment verstand ich nicht, was Burger King überhaupt für ein Ziel mit dieser Aktion verfolgt, da Burger ja wirklich verschenkt werden. Jetzt wo ich den ganzen Trubel um die Promo-Aktion sehe ist natürlich alles klar…

  2. 2

    War aber auch klar, dass Facebook was dagegen haben würde :)

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