Beiträge vom Januar, 2009

Facebook vs Burger King

Donnerstag, 15. Januar 2009 16:59

Es hat etwas gedauert, aber nun ist es doch soweit: Facebook macht dem Whopper Sacrifice nun den Gar aus. Mit einer aggressiven Kampagne hatte Burger King all jenen einen gratis Whopper versprochen, welche 10 Personen auf Facebook die Freundschaft kündigten. Innerhalb nur einer Woche hatten 82.771 Leute insgesamt 233.906 Bekannte aus ihrer Freundesliste entfernt bzw. gegen einen Burger eingetauscht.

Facebook beendete diese Kampagne nun mit einem Hinweis auf die Privacy der Daten.

We encourage creativity from developers and brands using Facebook Platform, but we also must ensure that applications follow users’ expectations of privacy. This application facilitated activity that ran counter to user privacy by notifying people when a user removes a friend. We have reached out to the developer with suggested solutions. In the meantime, we are taking the necessary steps to assure the trust users have established on Facebook is maintained.

Man legt wert darauf klarzustellen, dass die Applikation nicht entfernt wurde, sondern nur die Funktionalität der selben. Die Meldung an den User, dass man wegen eines Whopper aus der Freundesliste entfernt wurde, also gerade der Teil, der die Anwendung viral macht, soll gegen die Privacy Richtlinien verstoßen.

Wahrscheinlicher aber, dass die virale Kampagne Facebook ganz einfach ein Dorn im Auge war…

(Quelle: Techcrunch, Inside Facebook)

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Thema: Marketing, trends, web 2.0, Wirtschaft | Kommentare (2) | Autor:

Green US

Donnerstag, 15. Januar 2009 10:50

Wird aus dem Saulus USA nun doch ein Paulus? Barack Obama, der am 20. Jänner sein Amt als Präsident der Vereinigten Staaten antritt, hat mit seinem Land großes vor: bis zum Jahr 2025 sollen Wind, Wasser, Sonne und Biomasse ein Viertel des amerikanischen Energieverbrauchs decken, innerhalb der nächsten drei Jahre schon verdoppelt werden. Letzteres sollte zu schaffen sein, beziehen die USA bisher lediglich 2% ihres Energieverbrauchs aus Solar und Windenergie (zum Vergleich liegt Deutschland aktuell schon bei ca. 9%).

Insgesamt sind die Ziele gemessen an Europa zwar relativ bescheiden (Ziel Europa: 2020 mindestens 34% an erneuerbaren Energien, 2025 sollen es schon 50% sein), wichtig wäre aber ein Sinneswandel in den Köpfen der Amerikaner. Vielleicht packt sie ja der Ehrgeiz, nach der IT auch im Umweltbereich eine Vorreiterrolle einzunehmen…

Change!

(Quelle: Handelsblatt)

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Thema: trends, Wirtschaft | Kommentare (0) | Autor:

Steve Jobs pausiert

Donnerstag, 15. Januar 2009 1:22

Die Spekulationen über den Gesundheitszustand von Steve Jobs gingen los, als Apple verkündete, dass dieser nicht die Keynote auf der MacWorld 2009 halten würde. In einer Klarstellung sprach Jobs von einer Hormonellen Störung, welche aber nicht weiter schlimm sei. Nun gibt er allerdings bekannt, vorerst bis Juni pausieren zu müssen, da seine gesundheitlichen Probleme “komplexer als ursprünglich angenommen” seien. Die Nachricht wurde natürlich nach Börsenschluss bekanntgegeben, die Spekulationen werden dennoch von neuem entfacht.

Ein schwerer Schlag für Apple, wenn man bedenkt, was Steve Jobs für Apple bedeutet und mit Apple erreicht hat: Jobs führte den Konzern vom reinen Computer Hersteller zum breit aufgestellten Produzenten von Lifestyle Gadgets wie dem iPhone oder dem iPod, welcher mit iTunes nun auch im Musikgeschäft ein wichtiges Wort mitzureden hat.

Bleibt die Frage ob Jobs nach dieser Pause wieder zurückkehren wird… ich hoffe es für Apple und Steve Jobs selbst!

(Quelle: spon)

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Thema: Marketing, Technologie, trends, Wirtschaft | Kommentare (0) | Autor:

Amazons Bestpreisgarantie

Dienstag, 13. Januar 2009 15:36

Amazon teilt per Email mit, dass die Bestpreisgarantie auf Medienartikel (also DVD’s, PC-Games und Hörbücher) ab sofort nicht mehr gilt und “bittet” alle Affiliates, den Hinweis darauf sofort zu entfernen. Interessant die Begründung:

Die Tiefpreis-Garantie für Media-Produkte wurde im Jahr 2004 eingeführt – zu einer Zeit, in der Preisvergleiche online noch schwierig waren. Da das Internet im Bereich Media heutzutage eine große Transparenz bietet, ist eine Tiefpreis-Garantie für Media-Produkte nicht mehr notwendig.

Ist die Transparenz nun zu groß? Wie ich schon mehrmals bemerkt habe, ist Amazon bei sehr vielen Produkten tatsächlich sehr nahe am Bestpreis von einer Vielzahl von Artikeln dran. Eine Garantie des Bestpreises wird aber durch die diversen Preisvergleichmaschinen aber mittlerweile wohl untragbar. Generell sind Bestpreisgarantien wohl eher als Marketing-Gag oder vertrauensbildende Maßnahme zu sehen, als dass sie wirklich in Anspruch genommen werden.

Amazons Bestpreisgarantie auf Spielwaren, Babyartikel, Sport, Schuhe, Handtaschen und Uhren bleibt weiterhin bestehen

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Thema: Marketing, trends, Wirtschaft | Kommentare (0) | Autor:

Google gibt Anzahl der Kunden bekannt

Montag, 12. Januar 2009 10:30

Google meldet wie vorgeschrieben der Börsenaufsicht SEC die Anzahl seiner Werbekunden. Waren dies im Jahre 2003 noch 89.000, so stieg deren Anzahl bis 2007 auf eine Million. Für 2008 rechnen Analysten aufgrund dieser Zahlen mit 1,3 bis 1,5 Millionen Kunden. Interessant auch die Ausgaben pro Kunde, welche sich im Durchschnitt pro Jahr auf 16.000 US-Dollar belaufen und seit 2003 relativ konstant blieben.

(Quelle meedia.de)

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Thema: Wirtschaft | Kommentare (0) | Autor:

Fiese Masche

Freitag, 9. Januar 2009 11:33

Spaghetti mit Knödel hat heute schon vor Phishing Mails mit Absender der Sparkasse gewarnt, welche nun auch in deutscher Sprache unterwegs sind. Phishing Mails gehören mittlerweile fast schon zum Alltag, und als internetaffiner Mensch hat man sich mehr oder weniger schon daran gewöhnt und erkennt solche meist auf Anhieb. Ich ärgere mich schon gar nicht mehr, mein Spamfilter sortiert diese meist auch recht gründlich aus…

Was mir gestern aber passiert ist, habe ich als höchst ärgerlich empfunden: eine SMS kündigte mir auf italienisch an, dass eine neue Nachricht für mich bereit stehe und ich eine bestimmte Nummer anrufen solle. Die angeführte Nummer war eine 899 Nummer, also eine Nummer, welche dem Anrufer Kosten zwischen 50 cent und 15 Euro(!!) pro Anruf beschert. In der SMS angeführt war auch eine Internetadresse eines centromessaggi, welche auf eine Dating-Seite verweist (die aktuell einen DB Fehler gibt :) )

Auf den ersten Blick könnte man die Meldung mit einer Vodafone Meldung verwechseln, welche auf eine neue Nachricht am Anrufbeantworter hinweist.

Spam, Betrug, was auch immer, aber sicher ärgerlich! Wenn das nun auch am Handy beginnt, dann Guate Nocht scheane Gegend!

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Thema: Allgemein, Marketing, Technologie, trends | Kommentare (0) | Autor:

Blog zu verkaufen

Donnerstag, 8. Januar 2009 19:16

Nein, nicht mein Blog steht zum Verkauf, der (oder das?) Blog von Robert Basic. Wer Robert Basic ist? Robert ist “der Blogger” in Deutschland, sein Blog basicthinking rankt in den deutschen Blogcharts auf #1 und ist die #3 hinter spon und heise.de im Rivva Leitmedien-Ranking.

Die Ankündigung von Robert Basic hat in der Szene natürlich reichlich Staub aufgewirbelt, viele Diskussionen sind entfacht.

Was ist ein Blog ohne seinen Blogger wert? Also die “One Man Show” ohne den “One Man”, wie es in einem Kommentar treffend hieß. Robert erwartet sich Angebote ab 30k, hofft auf 100k, es scheint auch schon ein Angebot über 70k vorzuliegen. Wird stark davon abhängen, was jemand mit dem Blog machen will. Etwas in der Nähe von 100k sollte aber ein realistischer Preis für so ein Gebilde sein. Aber man weiß, dass sich diese Sachen auch hochschaukeln können und der Endpreis wesentlich höher sein kann.

Was ist mit den Inhalten/Kommentaren der Leser? Auch dieses Thema beschäftigt die Leser des Blogs in ihren Kommentaren. einige bestehen darauf, dass ihre Kommentare entfernt werden. Haben sie dazu überhaupt das Recht? Kann/darf man das web 2.0 überhaupt verkaufen?

Wie kann der Blog ohne seinen Autor weiterbetrieben werden? Was will der Käufer schlussendlich daraus machen? Aussaugen und verkommen lassen? Weiterführen? Neu definieren?

Besonders interessant für mich auch die Diskussion, was die Leute lesen, den Blog, also die Fakten, oder den Autor. Darüber wurde besonders ausführlich in der Werbeblogger Kuschelkautsch mit Roland Kühl-v.Puttkamer eingegangen. Schwierige Frage, aber ich denke bei einer One-man Show dürfte der Autor doch im Vordergrund stehen. Anderer Autor, andere Leserschaft, anderer Blog.

Die Blogs, die ich regelmäßig verfolge, sind zum Großteil auf den Autor ausgerichtet, oft eine Art Selbstdarstellung der Person, welche zu verschiedenen Themen Stellung nimmt, also die persönliche Meinung dazu abgibt, oder erlebtes erzählt. Diese persönliche Meinung kann gefallen, polarisieren, Anstoß zu Diskussionen oder sogar Streitereien sein. Aber sie wird oft gelesen, besonders wenn sie nicht immer Mainstream ist. Und Roberts Blog gehörte doch eher in diese Schublade

Andere Blogs stellen das Thema in den Mittelpunkt und beschränken sich darauf, im Netz gelesenes oder gefundenes weiterzugeben, haben oft mehrere Autoren. Auffallend, dass es bei diesen viel weniger Kommentare gibt als bei den personenbezogenen Blogs. Die Leute scheinen den Inhalt zur Kenntnis zu nehmen, äußern sich aber nur sehr selten dazu. Hier wäre ein Verkauf sicher weniger problematisch.

Inzwischen ist Roberts Blog nur sehr schwer zu erreichen, wackelt und neigt sich in der Besucherflut und dem Ruhm, welche die diversen Medien dem Blog in diesen Tagen bescheren (unter anderem berichten die Bild, der Spiegel, die Faz, und und und…).

Auf alle Fälle eine interessante Aktion, vielleicht ein Präzedenzfall, der noch einige Diskussionen bieten haben wird und dessen Ausgang nur schwer vorherzusagen ist

Gegen 6 Soll di Auktion auf Ebay losgehen…

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Thema: Marketing, web 2.0, Wirtschaft | Kommentare (0) | Autor:

WiTricity – alles drahtlos

Donnerstag, 8. Januar 2009 18:12

Kampf dem Kabelsalat! Was mit Bluetooth und WiFi vor einigen Jahren schon vielversprechend angefangen hat, scheint noch nicht das Ende der Fahnenstange zu sein. Worüber früher nur gescherzt wurde, wird nun endlich wahr: drahtlose Übertragung von Energie (Strom).

Mit der “WiTricitiy” (Wireless Electricity) genannten Technik brachten Forscher am MIT schon im Jahr 2007 erstmals eine 60 Watt Lampe in einer Entfernung von 2 Metern “drahtlos” zum leuchten. Nun wurden auf der CES in Las Vegas erste Geräte für den Consumer Markt vorgestellt. WiTricity könnte tatsächlich in absehbarer Zukunft den ganzen Kasten an Ladegeräten überflüssig machen, der sich bei mir in den letzten Jahren angesammelt hat: Handy, Notebook, Mouse, iPod, Camcorder, Digitalkamera haben über die Zeit Spuren hinterlassen, auch wenn es sie mittlerweile schon nicht mehr gibt. Aber auch diverse Fernsteuerungen oder das Ganze Kinderspielzeug funktionieren nicht nur bei mir notgedrungen mit Akkus, welche von Zeit zu Zeit geladen werden müssen.

Wenn sich die Technik weiterentwickelt und durchsetzt (derzeit übertragen existierende Gerate höchstens 1,5 Watt), könnte in einigen Jahren alles, was auf den mit WiTricity ausgestatteten Wohnzimmertisch gelegt wird oder sich in einem WiTricity-Raum befindet, automatisch aufgeladen oder drahtlos betrieben werden.

Auch die Bürotische könnten mit dieser Technik ausgestattet werden, Schluss mit dem lästigen anstecken der Geräte an Steckdosen, die immer sehr geschickt unter den Tischen oder hinter den Kästen platziert sind.

Die WiTricity-Technik selbst basiert auf elektromagnetischen Schwingungen und soll für Menschen und die Umwelt harmlos sein. Die genauen Details dazu gibt es hier.

Und hier noch ein kurzer Film dazu.

Klingt sehr vielversprechend und könnte eine große Sache werden, auch wenn ich die elektrosensiblen Gegner des Elektrosmog schon schimpfen höre…

(Quelle: baz.online)

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