Beiträge vom März, 2009

Better News

Freitag, 27. März 2009 13:11

Endlich wieder ein mal ein “Aha-Erlebnis”: ein Nachrichtenportal hat es mir diesmal angetan…

nandoo1 Das Portal heißt Nandoo und die Idee die dahinter steckt hat was: um der Flut von Informationen aus dem Internet Herr zu werden, listet Nandoo nicht nur News aus verschiedenen Quellen, sondern analysiert diese auch und bietet dann einige interessante Zusatzfeatures dazu an.

So “versteht” Nandoo zum Beispiel, worum es im Artikel geht und ordnet ihn bestimmten Kategorien zu. So gibt es dann verschiedene Nachrichtenkanäle, bei welchen man sich abonnieren kann. Im Kanal “für Männer” landen somit vor allem News über Sport, Technik, Autos und Finanzen, wobei im Frauen-Channel Fashion, Gossip, Diäten und andere Chronik zu finden sind. Natürlich kann man seine Interessen auch angeben und einen personalisieren Feed produzieren.

nandoo2

Weiteres Feature ist das kürzen von Texten. mit einem Schiebe-Regler kann man Texte von Nandoo auf einen nandoo3bestimmten Prozentsatz des ursprünglichen Inhaltes reduzieren lassen.  Dabei wird der Text nicht einfach abgeschnitten, das System kürzt, was es für weniger wichtig hält. Ist praktisch und spart Zeit! Dass der Sinn des Artikels damit oft verloren geht ist nebensächlich und liegt sicher noch daran, dass sich das System noch in der Betaphase befindet.

Und da Nandoo die Texte ja auch versteht, bietet der Dienst auch weiterführende Links zum Artikel an, welche nicht direkt im Text vorkommen aber dennoch relevant sind. So werden bei einem Artikel zum Papst z.B. auch Infos zu Joseph Ratzinger angezeigt, obwohl der Name selber im Text vielleicht gar nicht vorkommt.

Interessant auch die Geschäftsidee:

Weg von ‚Werbung finanziert Content’ hin zu ‚Content ist Werbung’

Content-Anbieter könnten sich so z.B. für bestimmte Themen einen “Experten-Status” sichern und somit gesondert angezeigt werden und durch ihre Texte im Gedächtnis der Leser bleiben. Auch soll es eine “white lable” Lösung geben, welche man in die eigene Homepage einbinden und somit den Besuchern maßgeschneiderte Inhalte anbieten kann.

Also Google.News, aufgepasst, Nandoo kommt…

(Quelle: turi2 via Twitter)

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Join the battle!

Freitag, 27. März 2009 9:48

Auf geht’s, Männer!!!!

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I’m a PC

Freitag, 27. März 2009 9:36

Touchè!

Die Fakten zum Video: durchschnittlich gibt ein Käufer heute $ 689 für einen neuene PC aus, vor einem Jahr waren es noch $ 873. Und der Absatz an PC’s ist in den USA im Vorjahr um 22% gestieben, während Mac Einbußen von 16,7% verzeichnen musste.

(Quelle: Adage)

P.S: I’m a PC!

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Wer hats erfunden?

Donnerstag, 26. März 2009 20:55

Hmmm… warum kommt mir dieser Jingle so bekannt vor?

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Google Bildersuche nach Farben

Mittwoch, 25. März 2009 13:06

Osterei oder Feature? In der Google Bildersuche ist es nun möglich, nach Bildern in bestimmten Farbtönen zu suchen. Diese Option ist aber leider noch nicht in der Erweiterten Suche zu sehen, man muss sie manuell in die Url eingeben. So liefert die Standardsuchabfrage zum Begriff “Südtirol” folgendes Ergebnis:giserach1

Fügt man den Parameter “imgcolor=green” in der Url dazu, schaut das Ergebnis folgendermaßen aus:

gisearch2

und imgcolor=red gibt folgendes Ergebnis:

gisearch3

Osterei oder Feature? Ich würde sagen auf alle Fälle recht nützlich, könnte ruhig in die Standardsuche einfliessen…

(Quelle: motoricerca.net)

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Twitter goes Google

Mittwoch, 18. März 2009 9:48

twitter-bird-6 Wie viele Web 2.0 Startups hat auch Twitter das Problem, dass es bisher zwar in den Himmel gelobt wurde, sehr viele Fans und Nutzer hat, aber bisher nicht den Ansatz einer Idee zu haben schien, wie denn mit dem Dienst nun Geld zu verdienen sei. Die Investoren allerdings glauben seit jeher an den Dienst und unterstützen Twitter bisher fleißig mit Venture Capital.

Wie es nun aber aussieht, arbeitet Twitter mit Hochdruck an der Umsetzung einer Möglichkeit um Geld zu verdienen. Und anscheinend orientiert man sich hierbei stark an Textanzeigen ala Google.

PSFK hat Twitter anscheinend dabei entdeckt und zeigt auch einen Screenshot dieses Tests. In der Tat seeeeehr “Google like”. Ich hoffe es bleibt so dezent, damit könnte man in der Tat leben…

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Durch die Augen des Internet

Montag, 9. März 2009 11:39

skittles Konsequent und mutig umgesetzt. Der Bonbon Hersteller Skittles aus dem Mars Konzern verabschiedet sich von der eigenen Homepage und setzt komplett auf Web 2.0. Unter der Internetadresse skittles.com sieht man nun direkt den Wikipediaeintrag zu Skittles. Ein kleiner Layer am oberen Rand bietet Links zu weiteren Diensten wie Twitter, Facebook, Youtube, Flickr & Co. Die eigenen Produktinformationen befinden sich hinter dem vielsagenden Menüpunkt “other gobbledegook”, was soviel wie “anderes Geschwafel” bedeutet.

Die Idee dahinter: weg von der Selbstdarstellung wie man es eigentlich von einer Produktseite erwartet. Gezeigt wird stattdessen das, was eh schon im Internet über Skittles steht. Man geht also weg von der Markenkontrolle und versucht die Marke zu moderieren. Zumindest im Internet. Ein sehr mutiges Unterfangen, das viele Risiken aber auch Chancen bietet. Und es wirft auch die sehr interessante Frage auf, ob die Kontrolle einer großen Marke im Internet noch möglich ist. In Zeiten, in denen “user generated content” immer mehr Gewicht gewinnt und eine Doktrinierung der Marke wie man sie bisher gewohnt war nur mehr schwer durchzusetzen ist, stellt die Aktion von Skittles sicher einen richtungsweisenden Schritt dar. Hier wird der Konflikt zwischen Eigenbild und Fremdbild dadurch “gelöst”, dass auf das Eigenbild fast schon verzichtet wird. Stattdessen wird das Bild des eigenen Unternehmens im Internet zum eigenen gemacht.

Neu ist die Idee aber nicht. Modernista hat schon vor einiger Zeit etwas sehr ähnliches umgesetzt. Auf der Seite findet man z.B. einen Spiegelartikel über Modernista und in einem Layer kurz den Hinweis:

Dont be alarmed. You are viewing Modernista! through the eyes of the Web. The menu on the left is our homepage. Everything behind it is beyond our control.

(Quelle: turi2)

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Diritto di cronaca!

Mittwoch, 4. März 2009 14:52

Genau so nennt sich das Zauberwort, gut merken! Ein Richter hat sich in Italien nun mit der Frage beschäftigt, ob es zulässig sei, Mitschnitte von Fernsehsendungen ins Internet zu stellen. Anstoß dazu gab die Mediaset Gruppe, welche den Corriere della Sera wegen 59 Videos verklagt hatte, die sich in dessen Medienbereich befinden und Ausschnitte von Fernsehsendungen enthalten. Darunter auch 5 Videos mit Mitschnitten der Sendung „Grande Fratello“ (Big Brother).

Die Fragestellung bezieht sich auf die Grundsatzfrage, wo das Recht auf Berichterstattung endet bzw. ab wann das Copyright greift.

Der Richter hat nun entschieden und der Anklage nur bedingt Recht gegeben. So müssen nun die Videos des Grande Fratello entfernt werden. Zugleich beschloss der Richter aber, dass die restlichen 54 Videos mit der Begründung des „diritto di cronaca e di critica“, also dem Recht auf Berichterstattung und Kritik, weiterhin online bleiben dürfen.

Insbesondere ist es also erlaubt, im Sinne einer Berichterstattung im Internet Teile von Fernsehsendungen, Screenshots oder anderer Medien zu verwenden und zu kritisieren.

Wie es in Italien aber so oft passiert (siehe Wahlen), hat auch bei diesem Richterspruch niemand eine Niederlage erlitten. Der Corriere freut sich, dass 90% der Videos nun doch online bleiben können, und Mediaset freut sich, dass es nun weitere Internetseiten verklagen kann. Contenti tutti!

(Quelle: Corriere della Sera)

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Sheraton goes Surface

Dienstag, 3. März 2009 11:07

surface Die Meldung ist zwar schon einige Monate alt, aber ich habe sie gerade erst auf der Microsoft Surface Seite entdeckt. Microsoft stattet die Hotelkette Sheraton mit Surface aus. Es wird dabei von “hunderten” von Systemen gesprochen. Dabei soll die Technologie in ausgewählten Hotels den Gästen vor Allem als Informationssystem, aber auch als Entertainment dienen. Es ist dies sicher ein wichtiger Schritt, um diese Technologie zu verbreiten und weiterzuentwickeln.

Die Knackpunkte für die Marktakzeptanz werden bei Surface aber sicher der Preis (aktuell noch ca. 10.000$) und die Verfügbarkeit von Applikationen ala iPhone sein. Wenn ich mir so die neuen Videos auf der Produktseite anschaue, liegt es eigentlich nur am Marketing, der Technologie zum großen Durchbruch zu verhelfen. Ich bin mir sicher, käme das Ganze von Apple, wäre das Medienecho und der Hype um die Technologie um ein vielfaches größer… Nichts desto Trotz: Surface rocks 🙂

Update: Beim Schreiben dieser Zeilen fällt mir wieder mal auf, was Microsoft im Vergleich zu anderen erfolgreichen Unternehmen, welche aber im Web (besonders 2.0) entstanden sind, falsch macht. Die zahlreichen tollen Videos auf der Seite kann man nicht einbinden, man kann sie nur verlinken oder downloaden. Den Link kann ich nicht kopieren, sondern muss ihn öffnen. Ja, Kleinigkeiten, aber genau diese machen den Unterschied…

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