Mensch, ist das günstig!
Dienstag, 28. April 2009 12:47
Am Wochenende überraschte mich mein Last.fm Client mit einer unangenehmen Meldung: Da ich nun eine bestimmte Anzahl an Titeln gehört hätte, wäre meine Testphase nun abgelaufen. Für die weitere Nutzung von Last.fm sei nun eine Gebühr von 3 Euro fällig. Mensch, ist das günstig! Nun lese ich, dass dies in allen Ländern mit Ausnahme von USA, GB und Deutschland der Fall ist. Dort gelingt es Last.fm anscheinend, den Dienst durch Werbung zu finanzieren.
Die Entrüstung im Internet ist groß, viele machen auch auf Twitter Ihrem Unmut Platz und schreiben sich in 140 Zeichen den Frust von der Seele.
Grundtenor scheint hier zu sein: No Way! Massen an Accounts werden gelöscht. Und wie immer wird nach Alternativen gesucht. Klingt stark nach Eigentor, bin neugierig, ob die Strategie aufgeht oder Last.fm daran zugrunde geht.
Mir fallen als Alternativen spontan nur blip.fm (=Last.fm + Twitter), mixtape.me (beta) ein, welche aber doch etwas anders funktionieren und einige Funktionen vermissen lassen. Mal schauen, worauf ich noch stoße…
Mein last.fm Account wird auf alle Fälle gelöscht, schade drum.
Fazit: Highway to hell!
Thema: Technologie, trends, web 2.0, Wirtschaft | Kommentare (3) | Autor: Roland

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