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BT verkauft!

Freitag, 16. Januar 2009 10:37

Gestern Abend lief die Auktion aus, Basicthinking ist verkauft! Der Käufer des Blogs ist Thomas Strohe, der Gründer von Serverloft.de (Anbieter von Hosting Lösungen), welcher den Blog für 46.900 Euro ersteigert hat und ihn in Roberts Sinne weiterführen will. Man darf gespannt sein.

Interessant zu diesem Thema und vielleicht auch in der Diskussion über den Wert und die Fähigkeit eines Blogs, Geld zu verdienen und Werbung zu verkaufen ist einer der letzten Artikel von Robert, ein Interview mit Peter Turi, dem Macher von turi2. Dieser Gibt an, seinen Blog eher als Verlag denn als Blog zu sehen und mit 4 Redakteuren 275.000 Euro an Werbeeinnahmen zu generieren! Nicht schlecht für einen BLOG. Im Vergleich dazu: Robert Basic gab an, dass sein Blog im Vorjahr 36.000 Euro zwischen Werbung und verkauften Links (böse!:) erwirtschaftet hatte.

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Thema: Marketing, Wirtschaft, trends, web 2.0 | Kommentare (0) | Autor: Roland

Blog zu verkaufen

Donnerstag, 8. Januar 2009 19:16

Nein, nicht mein Blog steht zum Verkauf, der (oder das?) Blog von Robert Basic. Wer Robert Basic ist? Robert ist “der Blogger” in Deutschland, sein Blog basicthinking rankt in den deutschen Blogcharts auf #1 und ist die #3 hinter spon und heise.de im Rivva Leitmedien-Ranking.

Die Ankündigung von Robert Basic hat in der Szene natürlich reichlich Staub aufgewirbelt, viele Diskussionen sind entfacht.

Was ist ein Blog ohne seinen Blogger wert? Also die “One Man Show” ohne den “One Man”, wie es in einem Kommentar treffend hieß. Robert erwartet sich Angebote ab 30k, hofft auf 100k, es scheint auch schon ein Angebot über 70k vorzuliegen. Wird stark davon abhängen, was jemand mit dem Blog machen will. Etwas in der Nähe von 100k sollte aber ein realistischer Preis für so ein Gebilde sein. Aber man weiß, dass sich diese Sachen auch hochschaukeln können und der Endpreis wesentlich höher sein kann.

Was ist mit den Inhalten/Kommentaren der Leser? Auch dieses Thema beschäftigt die Leser des Blogs in ihren Kommentaren. einige bestehen darauf, dass ihre Kommentare entfernt werden. Haben sie dazu überhaupt das Recht? Kann/darf man das web 2.0 überhaupt verkaufen?

Wie kann der Blog ohne seinen Autor weiterbetrieben werden? Was will der Käufer schlussendlich daraus machen? Aussaugen und verkommen lassen? Weiterführen? Neu definieren?

Besonders interessant für mich auch die Diskussion, was die Leute lesen, den Blog, also die Fakten, oder den Autor. Darüber wurde besonders ausführlich in der Werbeblogger Kuschelkautsch mit Roland Kühl-v.Puttkamer eingegangen. Schwierige Frage, aber ich denke bei einer One-man Show dürfte der Autor doch im Vordergrund stehen. Anderer Autor, andere Leserschaft, anderer Blog.

Die Blogs, die ich regelmäßig verfolge, sind zum Großteil auf den Autor ausgerichtet, oft eine Art Selbstdarstellung der Person, welche zu verschiedenen Themen Stellung nimmt, also die persönliche Meinung dazu abgibt, oder erlebtes erzählt. Diese persönliche Meinung kann gefallen, polarisieren, Anstoß zu Diskussionen oder sogar Streitereien sein. Aber sie wird oft gelesen, besonders wenn sie nicht immer Mainstream ist. Und Roberts Blog gehörte doch eher in diese Schublade

Andere Blogs stellen das Thema in den Mittelpunkt und beschränken sich darauf, im Netz gelesenes oder gefundenes weiterzugeben, haben oft mehrere Autoren. Auffallend, dass es bei diesen viel weniger Kommentare gibt als bei den personenbezogenen Blogs. Die Leute scheinen den Inhalt zur Kenntnis zu nehmen, äußern sich aber nur sehr selten dazu. Hier wäre ein Verkauf sicher weniger problematisch.

Inzwischen ist Roberts Blog nur sehr schwer zu erreichen, wackelt und neigt sich in der Besucherflut und dem Ruhm, welche die diversen Medien dem Blog in diesen Tagen bescheren (unter anderem berichten die Bild, der Spiegel, die Faz, und und und…).

Auf alle Fälle eine interessante Aktion, vielleicht ein Präzedenzfall, der noch einige Diskussionen bieten haben wird und dessen Ausgang nur schwer vorherzusagen ist

Gegen 6 Soll di Auktion auf Ebay losgehen…

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Thema: Marketing, Wirtschaft, web 2.0 | Kommentare (0) | Autor: Roland

Sesselwechsel bei Xing!

Montag, 24. November 2008 10:23

Lars Hinrichs, seines Zeichens Gründer eines der weltweit führenden Social Networks und Deutschlands wichtigster Web-Gründer, zieht sich bei Xing aus dem operativen Geschäft als CEO zurück und wechselt in den Aufsichtsrat. Er will sich in Zukunft vermehrt anderen Projekten widmen und neue Ideen umsetzen. Hinrichs hat es in 5 Jahren geschafft, eines der wichtigsten Social Networks weltweit aufzubauen. Noch wichtiger aber ist, dass es Hinrichs als einer der Wenigen geschafft hat, sein Projekt zu monetarisieren. 2006 ging Xing an die Börse und verzeichnete im Vorjahr einen Umsatz von 15,91 Mio Euro, doppelt so viel als noch im Jahr zuvor.

Xing hat heute über 6 Mio. Mitglieder, wovon ca. 470.000 Premium Status genießen und dafür bezahlen.

Nachfolger als CEO bei Xing wird nun Dr. Stefan Groß-Selbeck, bisher CEO von eBay.

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Thema: Wirtschaft, web 2.0 | Kommentare (0) | Autor: Roland

Bubbles 2.0

Freitag, 26. Oktober 2007 18:06

Wie schon berichtet zahlt Microsoft 240 Mio. Dollar für 1,6% von Facebook. Also für ein Unternehmen, welches heuer einen Gewinn von 30 Mio. Dollar bei einem Umsatz von 140 Mio. Dollar schreiben wird. Die 15 Mrd. Dollar, die Facebook nun Wert zu sein scheint (vor einem Monat war die Scätzung noch 10 Mrd Dollar) sollte doch sehr zu denken geben.

Facebook ist zwar aktuell die Web 2.0 Anwendung, welche am meisten diskutiert wird und in den Medien erscheint, wächst aktuell ca. 3-mal so schnell wie Myspace und verdoppelt die Anzahl der User alle 6-9 Monate (aktuell sind es über 46 Mio.), aber der von Microsoft bezahlte Preis ist jenseits von Gut und Böse. Seit einiger Zeit deutet vieles darauf hin, dass wir uns wieder in Mitten einer Blase befinden. Da nützt es auch nicht, wenn Ebay eingesteht, für Skype zuviel bezahlt zu haben, die Richtung scheint eindeutig.

Microsoft hat es sicher nötig, auf dem Web 2.0 Gebiet gegenüber Google aufzuholen bzw. zumindest aus den Startlöchern zu kommen. Zu ungeschickt und passiv bewegte sich der Riese bisher auf diesem Boden. So musste man zusehen, wie Google YouTube und Doubleklick, zwei strategisch sehr wichtige Player, einheimste. Microsoft hat hier die Entwicklung verschlafen und springt nun doch noch auf einen Zug auf, welcher sich in voller Fahrt befindet. Und das tut Weh, zumindest finanziell.

Natürlich ist es wichtig, dass man sich mit diesem Deal das Recht an Webung bei Facebook sichert und die Mitbewerber draußen hält. Aber noch viel wichtiger dürfte die Absicht sein, Facebook mit der Microsoft Search-Engine auszustatten.

Auf alle Fälle heißt es Festhalten, die Rally geht weiter…

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Thema: Wirtschaft, web 2.0 | Kommentare (0) | Autor: Roland