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Heineken Guerilla Marketing

Mittwoch, 17. März 2010 10:12

Sehr schönes und lustiges Beispiel von Guerilla Marketing von Heineken im fußballverrückten Italien. Das Verhältnis von Aufwand und Wikrung ist bei dieser Aktion einfach überwältigend.

(via @wiep)

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Diritto di cronaca!

Mittwoch, 4. März 2009 14:52

Genau so nennt sich das Zauberwort, gut merken! Ein Richter hat sich in Italien nun mit der Frage beschäftigt, ob es zulässig sei, Mitschnitte von Fernsehsendungen ins Internet zu stellen. Anstoß dazu gab die Mediaset Gruppe, welche den Corriere della Sera wegen 59 Videos verklagt hatte, die sich in dessen Medienbereich befinden und Ausschnitte von Fernsehsendungen enthalten. Darunter auch 5 Videos mit Mitschnitten der Sendung „Grande Fratello“ (Big Brother).

Die Fragestellung bezieht sich auf die Grundsatzfrage, wo das Recht auf Berichterstattung endet bzw. ab wann das Copyright greift.

Der Richter hat nun entschieden und der Anklage nur bedingt Recht gegeben. So müssen nun die Videos des Grande Fratello entfernt werden. Zugleich beschloss der Richter aber, dass die restlichen 54 Videos mit der Begründung des „diritto di cronaca e di critica“, also dem Recht auf Berichterstattung und Kritik, weiterhin online bleiben dürfen.

Insbesondere ist es also erlaubt, im Sinne einer Berichterstattung im Internet Teile von Fernsehsendungen, Screenshots oder anderer Medien zu verwenden und zu kritisieren.

Wie es in Italien aber so oft passiert (siehe Wahlen), hat auch bei diesem Richterspruch niemand eine Niederlage erlitten. Der Corriere freut sich, dass 90% der Videos nun doch online bleiben können, und Mediaset freut sich, dass es nun weitere Internetseiten verklagen kann. Contenti tutti!

(Quelle: Corriere della Sera)

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Facebook und Zahlen

Dienstag, 17. Februar 2009 19:26

Ja, ich liebe Zahlen und Statistiken, deshalb gleich noch ein Update zu Facebook:

Facebooks Dave Morin gab am Wochenende über Twitter bekannt, nunmehr 175 Mio Mitglieder zu haben uns somit Brasilien in der Liste der bevölkerungsreichsten Länder dicht auf den Fersen zu sein. Damit rangiert Facebook nunmehr auf Rang 6, Tendenz stark steigend.

In Italien gibt es nun beeindruckende 7.505.700 Facebook User, was wiederum bedeutet, dass ca. 12,35%(!!!!) der Italiener auf Facebook zu finden sind. Vergleicht man diese Anzahl mit Ländern wie Deutschland (1.589.520 User = 1,9%) oder Österreich (340.520 User = 4,07%), merkt man, wie studiVZ in diesen Ländern die Verbreitung von Facebook gebremst hat.

Die Zahlen von Italien werden umso bedeutender, wenn man sie mit jenen der USA, dem Land des Internets und der ganzen Communities, des Web 2.0 sowie natürlich Heimat von Facebook, vergleicht. Hier sprechen wir von 49.995.820 Mitgliedern, was ungefähr 16% entspricht.

Kommt das denn nur davon, dass Italien in Sachen Internet ein Entwicklungsland ist, der Italiener normalerweise nur italienisch spricht und es außer Facebook wenige Alternativen in Landessprache gibt? Kann sein. Trotzdem belegt Italien mit diesen Zahlen mitten im Facebook Hype einen Spitzenplatz. Und wenn die mobilen Geräte wie iPhone sich nun auch noch durchsetzen, ist ein Ende des Trends nicht abzusehen.

(Quellen: Facebook, basicthinking, twitter)

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Südtirol = Italien = China

Montag, 22. Dezember 2008 18:21

Wie immer wenn sich das Jahresende wieder nähert, wird es in Italien auch heuer wieder Zeit für das sogenannte „decreto milleproroghe“. Mit diesem Dekret verlängert der italienische Staat von Jahr zu Jahr eine ganze Reihe von Gesetzesdekreten, welche in ihrer Gültigkeit bis Jahresende angesetzt waren. Zu Bekanntheit schaffte es dieses Dekret spätestens seit der x-maligen Verschiebung der Privacy-Fristen.

Eine besondere Nennung innerhalb dieses Dekretes verdient das viel diskutierte „Pisanu Dekret“, welches auch heuer wieder dabei sein sollte. Dieses Dekret zwingt alle jene, welche potenziell unbekannten Personen einen Internetzugang anbieten (Hotels, Bibliotheken, Internetcafes usw.)  sich und die Nutzer des Zuganges in der Questur zu registrieren. Diese Maßnahme wurde zur Bekämpfung des Terrorismus eingeführt und soll angeblich ähnlich jener sein, welche vor einigen Jahren auch den Internetcafe’s in China auferlegt wurde.

Somit ist der Traum nach freien WiFi-Hotspots in Italien für ein weiteres Jahr aufgeschoben. Im Namen der Sicherheit…

(Quelle: PI)

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Machmal kommen sie wieder!

Mittwoch, 12. November 2008 15:31

Es passiert in Italien immer wieder. Gesetze werden eingeführt oder sind auf dem Weg dazu, im Internet oder in der Bevölkerung kommt Protest auf, das Ganze wird wieder fallen gelassen um dann später klammheimlich wieder aktuell zu werden. Diesmal geht es wieder um das Gesetzesdekret, welches vielen Internetseiten und da natürlich speziell den Blogs einen Eintrag in das ROC (mein heissgeliebtes Registro degli Operatori di Comunicazione) verpflichtend vorschreiben will. Wenn ich mich recht erinnere sah das Gesetz damals (2007) auch vor, dass man einen Ausdruck der Internetseite in der italienischen Nationalbibliothek zwingend hinterlegen muss… das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen.

Punto Informatico greift das Thema wieder auf und verweist auf Facebook, wo es eine spezifische Gruppe zu diesem Thema gibt. Auch sind schon Unterschriftenaktionen gestartet.

Das Ärgerliche an der ganzen Sache ist wieder einmal, dass solche Gesetze von Leuten gemacht werden, die von der Materie null Ahnung haben. Da es klar ist, dass die Einhaltung dieses Gesetzes nicht kontrolliert werden kann wird es sicherlich nur bei Bedarf aus der Schublade gezogen um jemanden zum Schweigen zu bringen.

Sind schon fast chinesische Verhältnisse…

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Google Streetview nun auch in Italien

Donnerstag, 30. Oktober 2008 13:03

Na, bitte, wer sagts denn: Big Brother hat sich nun auch Italien vorgenommen. Wie im Google Watch Blog zu lesen ist, ist die Street View nun auch in Rom, Mailand, Florenz und am Comer See aktiv. Wäre doch auch was für Südtirols Touristiker, wenn man so die schönsten Orte oder die Umgebung der besten Südtiroler Hotels in Google Maps integrieren könnte, oder eine virtuelle Tour der Panoramastraßen….

Aber die Nummernschilder der Autos und die Menschen sind alle schön brav unkenntlich gemacht! Da soll noch jemand sagen, Google kümmert sich nicht um die Privacy 🙂

Don’t be evil!

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Twitter in plain English

Donnerstag, 6. März 2008 23:23

Für all jene, die Twitter noch nicht kennen, Commoncraft hat diesem eines seiner wunderbaren Videotutorial gewidmet, 2.5 Minuten, welches wie immer absolut sehenswert ist.


(via basicthinking.de)

Twitter ist nicht nur „wieder ein weiterer Web 2.0 Service“, Twitter ist anders. Ich bin seit einiger Zeit fasziniert von der Power von SMS Meldungen. Diese sind gerade aufgrund ihrer Kürze und Einfachheit bei vielen Leuten sehr beliebt und wehren sich mit Erfolg gegen alles, was sie schon in Rente schicken wollte. Twitter baut seinen Erfolg gerade auf diesem Prinzip der Einfachheit auf: Meldungen sind kürzer als 140 Zeichen und können vom Handy verschickt und darauf empfangen werden, die Bio im Profil der Nutzer ist auf 160 Zeichen begrenzt usw.

Twitter ist laut der Meinung einiger Experten auf dem Besten weg dazu, das Internet zu revolutionieren, zu einer Art „Infrastruktur“ des Webs zu werden, auf welche andere Services aufbauen können. Die einfache Frage, welche Twitter seinen Usern stellt ist „Was machst du gerade?“, und darum dreht sich alles. Leider ist es jedoch nicht möglich, SMS von und nach Italien zu senden, weshalb Twitter bei uns auch noch nicht den Durchbruch geschafft hat.

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