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Powerset

Dienstag, 13. Mai 2008 8:33

Der Name ist Programm: Powerset ist ein neuer und sehr interessanter Ansatz zum Auffinden und Aufbereiten von Informationen im Internet.

Das Unternehmen, welches nicht weniger als die Art wie wir im Internet nach Informationen suchen revolutionieren will, liefert vorerst Ergebnisse aus der englischen Wikipedia. Neben Suchbegriffen versteht Powerset aber auch die Eingabe von Phrasen, wie sie in der gesprochenen Sprache vorkommen. Man kann mir Powerset also sprechen, wie mit einem „bot“.

Zudem werden die Suchergebnisse mit Informationen aus anderen Quellen vervollständigt und eine Menge von Querverweisen (z.B. über eine „tag cloud“ oder „factz“) zu relevanten Themen angezeigt. Als Ergebnis wird ein Dosier des gewünschten Begriffes oder der Suchphrase angezeigt, welches auf dem Wikipedia Eintrag basiert. Die Neuerungen liegen also vor Allem in der Struktur der Daten, welche als Ergebnis geliefert werden.

So liest man in den FAQ’s:

By initially focusing on the Wikipedia collection, Powerset showcases how our technology not only improves search results, but provides new ways to aggregate, summarize and navigate information.

Sieht auf den ersten Blick wirklich vielversprechend aus. Hier ein kurzes Präsentationsvideo:

Ob es auch Google gefällt? Oder Microsoft? Könnte gut sein, dass das Unternehmen sehr bald von einem der beiden Riesen geschluckt wird… würde mich eher wundern, wenn dem nicht so wäre.

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Thema: Technologie, Wirtschaft, trends, web 2.0 | Kommentare (0) | Autor: roland.trebo

Bubbles 2.0

Freitag, 26. Oktober 2007 18:06

Wie schon berichtet zahlt Microsoft 240 Mio. Dollar für 1,6% von Facebook. Also für ein Unternehmen, welches heuer einen Gewinn von 30 Mio. Dollar bei einem Umsatz von 140 Mio. Dollar schreiben wird. Die 15 Mrd. Dollar, die Facebook nun Wert zu sein scheint (vor einem Monat war die Scätzung noch 10 Mrd Dollar) sollte doch sehr zu denken geben.

Facebook ist zwar aktuell die Web 2.0 Anwendung, welche am meisten diskutiert wird und in den Medien erscheint, wächst aktuell ca. 3-mal so schnell wie Myspace und verdoppelt die Anzahl der User alle 6-9 Monate (aktuell sind es über 46 Mio.), aber der von Microsoft bezahlte Preis ist jenseits von Gut und Böse. Seit einiger Zeit deutet vieles darauf hin, dass wir uns wieder in Mitten einer Blase befinden. Da nützt es auch nicht, wenn Ebay eingesteht, für Skype zuviel bezahlt zu haben, die Richtung scheint eindeutig.

Microsoft hat es sicher nötig, auf dem Web 2.0 Gebiet gegenüber Google aufzuholen bzw. zumindest aus den Startlöchern zu kommen. Zu ungeschickt und passiv bewegte sich der Riese bisher auf diesem Boden. So musste man zusehen, wie Google YouTube und Doubleklick, zwei strategisch sehr wichtige Player, einheimste. Microsoft hat hier die Entwicklung verschlafen und springt nun doch noch auf einen Zug auf, welcher sich in voller Fahrt befindet. Und das tut Weh, zumindest finanziell.

Natürlich ist es wichtig, dass man sich mit diesem Deal das Recht an Webung bei Facebook sichert und die Mitbewerber draußen hält. Aber noch viel wichtiger dürfte die Absicht sein, Facebook mit der Microsoft Search-Engine auszustatten.

Auf alle Fälle heißt es Festhalten, die Rally geht weiter…

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Thema: Wirtschaft, web 2.0 | Kommentare (0) | Autor: roland.trebo

Microsoft beteiligt sich an Facebook

Freitag, 26. Oktober 2007 17:25

Wie n-tv gestern berichtet hat, beteiligt sich Microsoft an Facebook und sticht damit Google aus, welches ebenfalls ein Angebot gemacht hatte. Auch wenn man sonst immer von Übernahmen auf dem Gebiet berichtet handelt es sich hierbei bisher nur um eine Beteiligung. Microsoft zahlt demnach 240 Mio. Dollar für 1,6% (kein Schreibfehler!) von Facebook. Damit würde der Wert des gesamten Unternehmens ca. 15 Mrd. Dollar betragen. Facebook Gründer Mark Zuckerberg hatte im Vorjahr ein Kaufangebot von Yahoo in der Höhe von 1 Mrd. Dollar abgelehnt!
Facebook ist derzeit mit über 47 Mio. Mitgliedern eines der größten Social-Networks und besonders in den USA sehr beliebt.

Teil des Deals ist auch, dass Microsoft Internet-Werbung bei Facebook verkauft. Auch sei Microsoft an den Widgets, also kleinen Anwendungen, welche man auf anderen Internetseiten einbinden kann, interessiert. Diese sind ein wesentlicher Bestandteil des Facebook Networks.

Microsoft meldet sich mit dieser Beteiligung wieder zurück auf einem Feld, wo es bisher gegenüber Google meistens das Nachsehen hatte. Mit diesem Deal hat Microsoft nun aber wieder einen Fuß in der Tür, um doch nicht den Anschluss zu verpassen. Ganz zuhause ist Microsoft aber auf diesem Gebiet immer noch nicht.

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Thema: Wirtschaft, web 2.0 | Kommentare (1) | Autor: roland.trebo

Surface Computing

Montag, 10. September 2007 20:05

Microsoft bringt wieder einmal eine Aussicht in die nicht so ferne Zukunft des PC. “Microsoft Surface” benennt Microsoft dieses Konzept, welches in diesem Video anhand eines “Kaffeetisches” vorgestellt wird. Der Computer interagiert über eine Multi-Touch Display und Bluetooth mit den Benutzern und verschiedenen auf der Oberfläche positionierten Objekten wie Handy oder Digital Camera. Die Vorführung ist sehr eindrucksvoll, das Bedienkonzept erinnert, sicher auch wegen des Multi-Touch Displays, sehr an Apples iPhone.

Die ersten Geräte sollen Ende 2007 zum Preis vom 5-10.000 Euro auf den Markt kommen, erste Kunden könnten Spielcasinos und Telekom-Konzerne sein. Alles in allem ein sehr interessantes Konzept, das nach der Vorstellung Microsofts die Zukunft des Computers prägen soll.

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Thema: Technologie | Kommentare (0) | Autor: roland.trebo