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A hunderd Lovers, Diesel rockt!

Donnerstag, 8. April 2010 14:03

Ich liebe Diesel und die Art, wie sich diese Kultmarke präsentiert: provokant und innovativ. Jüngster Akt in einer langen Folge von genialen Aktionen ist die Kampagne „A hundred Lovers“, in welcher die aktuelle Kollektion in ein interkatives Video verpackt ist.

Die Idee an sich ist schon sehr gut, wurde aber auch schon von anderen verwendet, um Produkte an den Mann bzw die Frau zu bringen. Das tolle an der Diesel Kampagne ist aber die Umsetzung der Idee. In dem Musikvideo tanzen abwechselnd verschiedene Leute. Bewegt man die Maus über das Video, bleibt das Bild stehen und es erscheinen diverse Pfeile, die auf die auf die diversen im Video gezeigten Kleidungsstücke verweisen. Hinter diesen Pfeilen befindet sich natürlich der Link auf die Produktseite, auf welcher man nähere Informationen zu diesem Produkt erhält und es praktischerweise auch gleich kaufen kann.

Aber nicht genug: zugleich gibt es auch Pfeile, welche in witziger Art und weise auf die Schauspieler zeigen und noch eine persönliche Eigenheit der Person anzeigen. Zudem erhält man einen Link auf die Internetseite des Schauspielers und, wo verfügbar, einen Link auf die Facebook-/Myspace- oder Twitter-Seite der Person. Ein gelungener Mix aus allem, was das Web 2.0 bietet.

Hörenswert ürbigens auch der Song zur Kampagne:

Cool Stuff! Empfehlenswert ist auch ein Blick auf die Kampagnen Seite Be Stupid von Diesel… innovativ und provokant.

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Durch die Augen des Internet

Montag, 9. März 2009 11:39

skittles Konsequent und mutig umgesetzt. Der Bonbon Hersteller Skittles aus dem Mars Konzern verabschiedet sich von der eigenen Homepage und setzt komplett auf Web 2.0. Unter der Internetadresse skittles.com sieht man nun direkt den Wikipediaeintrag zu Skittles. Ein kleiner Layer am oberen Rand bietet Links zu weiteren Diensten wie Twitter, Facebook, Youtube, Flickr & Co. Die eigenen Produktinformationen befinden sich hinter dem vielsagenden Menüpunkt “other gobbledegook”, was soviel wie “anderes Geschwafel” bedeutet.

Die Idee dahinter: weg von der Selbstdarstellung wie man es eigentlich von einer Produktseite erwartet. Gezeigt wird stattdessen das, was eh schon im Internet über Skittles steht. Man geht also weg von der Markenkontrolle und versucht die Marke zu moderieren. Zumindest im Internet. Ein sehr mutiges Unterfangen, das viele Risiken aber auch Chancen bietet. Und es wirft auch die sehr interessante Frage auf, ob die Kontrolle einer großen Marke im Internet noch möglich ist. In Zeiten, in denen “user generated content” immer mehr Gewicht gewinnt und eine Doktrinierung der Marke wie man sie bisher gewohnt war nur mehr schwer durchzusetzen ist, stellt die Aktion von Skittles sicher einen richtungsweisenden Schritt dar. Hier wird der Konflikt zwischen Eigenbild und Fremdbild dadurch “gelöst”, dass auf das Eigenbild fast schon verzichtet wird. Stattdessen wird das Bild des eigenen Unternehmens im Internet zum eigenen gemacht.

Neu ist die Idee aber nicht. Modernista hat schon vor einiger Zeit etwas sehr ähnliches umgesetzt. Auf der Seite findet man z.B. einen Spiegelartikel über Modernista und in einem Layer kurz den Hinweis:

Dont be alarmed. You are viewing Modernista! through the eyes of the Web. The menu on the left is our homepage. Everything behind it is beyond our control.

(Quelle: turi2)

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Facebook gibt nach

Mittwoch, 18. Februar 2009 10:12

Lange hat es nicht gedauert: Facebook nimmt die umstrittenen AGB’s zurück. Nachdem bei einer kurzfristig angesetzten Umfrage nur 6% der Mitglieder die neuen AGB’s unterstützten, sah sich Facebook nach nur 2 Wochen zu diesem Schritt gezwungen. Web 2.0 ist, wenn die Community entscheidet 🙂

Fazit: smartes Krisenmanagement…

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Gewinner im Web 2.0

Mittwoch, 11. Februar 2009 17:03

Wie schon mehrfach bemerkt zeichnet sich das Web 2.0 vor allem durch fehlende oder nicht funktionierende Geschäftsmodelle aus. Kaum ein Unternehmen, welches schwarze Zahlen schreibt und Gewinne verzeichnen kann. Aber es gibt sie doch, die Ausnahmen, die auch in dieser Sparte funktionieren und Gewinn machen.

Wie Xing heute mitteilte, stieg der Umsatz im abgelaufenen Jahr um 80% auf 35,3 Mio. Euro! Noch wichtiger aber, auch der Gewinn machte diese Entwicklung mit und stieg im selben Zeitraum um 86% auf 12,82 Mio Euro! Weiters vermeldete Xing, dass es nun auf 550.000 Premium Mitglieder (+188.000) zählen kann. Und das trotz oder gerade wegen der Kriese. Insgesamt zählt Xing mittlerweile mehr als 7 Millionen Mitglieder!

(Quelle: handelsblatt.de)

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Blog zu verkaufen

Donnerstag, 8. Januar 2009 19:16

Nein, nicht mein Blog steht zum Verkauf, der (oder das?) Blog von Robert Basic. Wer Robert Basic ist? Robert ist “der Blogger” in Deutschland, sein Blog basicthinking rankt in den deutschen Blogcharts auf #1 und ist die #3 hinter spon und heise.de im Rivva Leitmedien-Ranking.

Die Ankündigung von Robert Basic hat in der Szene natürlich reichlich Staub aufgewirbelt, viele Diskussionen sind entfacht.

Was ist ein Blog ohne seinen Blogger wert? Also die „One Man Show“ ohne den „One Man“, wie es in einem Kommentar treffend hieß. Robert erwartet sich Angebote ab 30k, hofft auf 100k, es scheint auch schon ein Angebot über 70k vorzuliegen. Wird stark davon abhängen, was jemand mit dem Blog machen will. Etwas in der Nähe von 100k sollte aber ein realistischer Preis für so ein Gebilde sein. Aber man weiß, dass sich diese Sachen auch hochschaukeln können und der Endpreis wesentlich höher sein kann.

Was ist mit den Inhalten/Kommentaren der Leser? Auch dieses Thema beschäftigt die Leser des Blogs in ihren Kommentaren. einige bestehen darauf, dass ihre Kommentare entfernt werden. Haben sie dazu überhaupt das Recht? Kann/darf man das web 2.0 überhaupt verkaufen?

Wie kann der Blog ohne seinen Autor weiterbetrieben werden? Was will der Käufer schlussendlich daraus machen? Aussaugen und verkommen lassen? Weiterführen? Neu definieren?

Besonders interessant für mich auch die Diskussion, was die Leute lesen, den Blog, also die Fakten, oder den Autor. Darüber wurde besonders ausführlich in der Werbeblogger Kuschelkautsch mit Roland Kühl-v.Puttkamer eingegangen. Schwierige Frage, aber ich denke bei einer One-man Show dürfte der Autor doch im Vordergrund stehen. Anderer Autor, andere Leserschaft, anderer Blog.

Die Blogs, die ich regelmäßig verfolge, sind zum Großteil auf den Autor ausgerichtet, oft eine Art Selbstdarstellung der Person, welche zu verschiedenen Themen Stellung nimmt, also die persönliche Meinung dazu abgibt, oder erlebtes erzählt. Diese persönliche Meinung kann gefallen, polarisieren, Anstoß zu Diskussionen oder sogar Streitereien sein. Aber sie wird oft gelesen, besonders wenn sie nicht immer Mainstream ist. Und Roberts Blog gehörte doch eher in diese Schublade

Andere Blogs stellen das Thema in den Mittelpunkt und beschränken sich darauf, im Netz gelesenes oder gefundenes weiterzugeben, haben oft mehrere Autoren. Auffallend, dass es bei diesen viel weniger Kommentare gibt als bei den personenbezogenen Blogs. Die Leute scheinen den Inhalt zur Kenntnis zu nehmen, äußern sich aber nur sehr selten dazu. Hier wäre ein Verkauf sicher weniger problematisch.

Inzwischen ist Roberts Blog nur sehr schwer zu erreichen, wackelt und neigt sich in der Besucherflut und dem Ruhm, welche die diversen Medien dem Blog in diesen Tagen bescheren (unter anderem berichten die Bild, der Spiegel, die Faz, und und und…).

Auf alle Fälle eine interessante Aktion, vielleicht ein Präzedenzfall, der noch einige Diskussionen bieten haben wird und dessen Ausgang nur schwer vorherzusagen ist

Gegen 6 Soll di Auktion auf Ebay losgehen…

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USA 2.0

Freitag, 7. November 2008 11:04

Der „Communicator“ legt nun so richtig los! Nachdem Barack Obama im Wahlkampf aber auch schon in den Vorwahlen durch seine herausragende Fähigkeit zu kommunizieren und die Massen zu begeistern den Gegnern keine Chance ließ, führt er seine Strategie nun zielgerichtet fort. Mit einer Internetseite mit dem wohlgewählten Titel change.gov geht er einen Weg, der zwar nicht neu aber doch in seiner Konsequenz einzigartig ist. Der Titelsatz der Seite

Today we begin in earnest the work of making sure that the world we leave our children is just a little bit better than the one we inhabit today.

ist zwar typisch amerikanisch, ja man kann mitlerweile auch schon sagen typisch Obama, erklärt aber den Sinn der Seite. Hier wird die Bevölkerung über das Programm und die Ansätze des Präseidenten informiert. Soweit eigentlich nichts neues, hat man von Berlusconi auch schon gesehen (www.governo.it). Interessant ist, dass Obama die Leute auffordert, mitzumachen, ihre Ideen und Meinungen zu den einzelnen Punkten der Agenda abzugeben. Natürlich gibt es auch einen Blog.

Schon während des Wahlkampfes hat Obama aufhorchen lassen, als er Twitter benutzte, um seine Anhänger bzw. follower an jeder Station seines Wahlkampfes teilhaben zu lassen. Der Twitter Account von Obama ist aktuell der mit den meisten followern (ca. 121.000, mit 2.800 neuen Followern in den letzten 24 Stunden).

Auch Youtube wurde mit einigen viralen Videos optimal ausgenutzt, um die Message „Change! Yes we can!“ zu verbreiten.

Also wirklich Komplimente an Obamas Marketingstrategen und Ghostwriter, welche maßgeblichen Anteil an diesem Erfolg haben!

Hier noch eine Kostprobe von Obamas Kommunikationsgewatl! *Goosebumps*

Yes we can!

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Südtirol und das Web 2.0 – reloaded

Montag, 22. September 2008 12:59

Ist Südtirol Web 2.0 fähig? Das fragte vor einiger Zeit mal Hanspeda und wurde hier auch schon mal durchgekaut. Nun gibt es einen weiteren Versuch, der in dieser Woche noch startet. Die Herausforderung ist diesmal noch größer, die Besucher sollen noch mehr involviert werden. Dazu kommt die spannende Frage, ob man mit dem Projekt auch eine kritische Masse erreicht, die für Web 2.0 Projekte notwendig ist, bzw. ob man das Publikum auch zum Mitmachen animieren kann und das Ganze somit die notwendige Eigendynamik entwickelt.

Man darf gespannt sein…

Update: Nun ist es endlich geschafft! Die Fanzone des HC red orange Pustertal ist online!!! Details folgen…

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Web 2.0 – der Film

Donnerstag, 10. April 2008 13:32

Sehr schöner Film über das Web 2.0 bzw. die deutsche Web 2.0 Szene, wirklich sehenswert!

http://www.web2null-derfilm.​de/

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Südtirol und das Web 2.0

Montag, 21. Januar 2008 17:33

Hans-Peter vom kronplatz.ch Blog hat die Frage aufgeworfen, ob Südtirol web 2.0 fähig ist.

Dies ist eine sehr interessante Frage, welche ich mir auch schon öfter gestellt habe und deswegen hier noch ein wenig ausarbeiten möchte. Kernthema dieser Frage ist aber eigentlich, ob Anonymität für web 2.0 Voraussetzung ist. Diese stellt nämlich eines der Hauptprobleme dar, mit welchem nicht nur Südtiroler Web 2.0 Seiten zu kämpfen haben.

Anonyme Kommentare zu Artikeln und in Blogs stellen Moderatoren von Blogs oft vor große Herausforderungen. Nach dem Urteil des Hamburger Landesgerichts im Fall Callactive gegen Niggemeier, welches den Blogger Niggemeier abstraft, da ein unzulässiger und für Callactive schädlicher Kommentar zu einem Blog-Artikel von 3.37 Uhr morgens bis 11.06 Uhr vormittags online war bevor er vom Blogger unaufgefordert gelöscht wurde, hat die SZ beschlossen, dass Kommentare zu den Artikeln nun nur mehr zu „Bürozeiten“ also Montag bis Freitag von 8 – 19 Uhr möglich sind.

[…]

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Neuer Webauftritt von Germanwings

Freitag, 21. Dezember 2007 1:15

Germanwings hat seinen Internet Auftritt neu gestaltet und „2.0-isiert“. Zu den Higlights zählen unter anderem das Blind Booking, der Sparkalender und der Fotowettbewerb.

Beim Blind Booking wählt man seinen Startflughafen aus und gibt an, worauf man Lust hat (City, Metropole, Strand). Das genaue Ziel erfährt man dann aber erst bei Buchungsbestätigung. So kann man z.B. von Stuttgart aus einen Städteflug um 19 Euro buchen, wobei das Ziel Rom, Paris, London ebenso wie Krakau, Warschau oder Dresden sein können. Gegen einen Aufpreis von 4 Euro kann man noch 2 der möglichen Flugziele ausschließen.

Der Sparkalender hingegen zeigt die Tagesaktuellen Preise für die Flüge an verschiedenen Tagen an. So sieht man auf einen Blick, wann ein Flug am günstigsten ist und kann diese Preisdifferenzen ausnutzen. Sehr nützliches Tool, das man auch auf anderen Flugseiten schon seit einiger Zeit sieht.

Interessant ist auch der Fotowettbewerb, bei welchem pro Woche bis zu drei von Besuchern der Seite hochgeladene „Bilder des Tages“ ausgewählt und auf der Startseite präsentiert werden. Entdeckt man sein eigenes Bild auf der Germanwings Startseite, hat man einen Reisegutschein im Wert von 118 Euro gewonnen.

Alles in allem ein sauberer Relaunch mit einigen interessanten Neuigkeiten! Ich bin dann mal weg…

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