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Fußball 2.0

Mittwoch, 14. November 2007 10:31

“Amerikaner wollen AS Roma kaufen!” So oder ähnlich lauteten die Schlagzeilen von gestern. Ein Texanischer Millionär, Tom Hicks, sportbegeistert und schon Besitzer eines Eishockeyteams (Dallas Stars, NHL), eines Baseballteams (Texas Rangers) und eines Fußballclubs (FC Liverpool), soll im Verdacht stehen, nun an AS Roma interessiert zu sein.

Na und? Was bisher nur Leuten wie Tom Hicks vorbehalten war, also einen Club zu kaufen und dessen Zukunft zu bestimmen, will nun auch eine Internetcommunity schaffen. Das Projekt My Football Club hat es sich zum Ziel gesetzt, den Grundgedanken des Web 2.0 auf den Fußball anzuwenden. Jeder der sich registriert und 35 Pfund investiert kauft sich in einen Fußballclub ein. Welchen? Das hat natürlich auch die Community bestimmt: Ebbsfleet United F.C (3. Liga). 20.000 der 50.000 Mitglieder von myfootballclub.co.uk haben sich bereiterklärt, an der “Übernahme” des Vereins, welcher übrigens zugestimmt hat, teilzunehmen. Dies bedeutet ein Budget von 700.000 Pfund. Diese Summe wird aber voraussichtlich noch ansteigen, da sich immer mehr Mitglieder bereiterklären die Aktion zu unterstützen.

Die Mitglieder sind in alle wichtigen Entscheidungen des Clubs eingebunden, bestimmen welche Spieler gekauft bzw. verkauft werden sollen und natürlich auch den Trainer.

Wäre das nicht auch eine Idee für unseren Hockeyverein?? Das ganze geballte Eishockeywissen des Pustertals an die Spitze des Clubs? Hmmm…

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Thema: web 2.0, Wirtschaft | Kommentare (0) | Autor:

Bubbles 2.0

Freitag, 26. Oktober 2007 18:06

Wie schon berichtet zahlt Microsoft 240 Mio. Dollar für 1,6% von Facebook. Also für ein Unternehmen, welches heuer einen Gewinn von 30 Mio. Dollar bei einem Umsatz von 140 Mio. Dollar schreiben wird. Die 15 Mrd. Dollar, die Facebook nun Wert zu sein scheint (vor einem Monat war die Scätzung noch 10 Mrd Dollar) sollte doch sehr zu denken geben.

Facebook ist zwar aktuell die Web 2.0 Anwendung, welche am meisten diskutiert wird und in den Medien erscheint, wächst aktuell ca. 3-mal so schnell wie Myspace und verdoppelt die Anzahl der User alle 6-9 Monate (aktuell sind es über 46 Mio.), aber der von Microsoft bezahlte Preis ist jenseits von Gut und Böse. Seit einiger Zeit deutet vieles darauf hin, dass wir uns wieder in Mitten einer Blase befinden. Da nützt es auch nicht, wenn Ebay eingesteht, für Skype zuviel bezahlt zu haben, die Richtung scheint eindeutig.

Microsoft hat es sicher nötig, auf dem Web 2.0 Gebiet gegenüber Google aufzuholen bzw. zumindest aus den Startlöchern zu kommen. Zu ungeschickt und passiv bewegte sich der Riese bisher auf diesem Boden. So musste man zusehen, wie Google YouTube und Doubleklick, zwei strategisch sehr wichtige Player, einheimste. Microsoft hat hier die Entwicklung verschlafen und springt nun doch noch auf einen Zug auf, welcher sich in voller Fahrt befindet. Und das tut Weh, zumindest finanziell.

Natürlich ist es wichtig, dass man sich mit diesem Deal das Recht an Webung bei Facebook sichert und die Mitbewerber draußen hält. Aber noch viel wichtiger dürfte die Absicht sein, Facebook mit der Microsoft Search-Engine auszustatten.

Auf alle Fälle heißt es Festhalten, die Rally geht weiter…

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Thema: web 2.0, Wirtschaft | Kommentare (0) | Autor:

web 2.0 Ausblick – omd 2007

Dienstag, 16. Oktober 2007 0:56

Sehr interessanter Kaffeklatsch zum Thema web 2.0 am Rande der omd 2007.

Im Wong-Talk geben Mercedes Bunz von tagespiegel.de und Mark Pohlmann, seines Zeichens Gründer von Mavens Dialog, ihre Meinung und Visionen zum Thema web 2.0 zum Besten. Einige wichtige Punkte, welche ich daraus hervorheben möchte:

  • web 2.0 ist überladen, aber neue Projekte können trotzdem noch funktionieren.
  • der User ist mit Flickr-like Portalen nicht mehr zu fangen. Er will einen Mehrwert haben
  • web 2.0 Portale machen über Anlässe auf sich aufmerksam, über welche gesprochen wird
  • Werbung durch Information ist In (siehe Google)
  • Geo-Tagging ist In
  • Video und Fernsehn strömt ins Internet
  • Die Vision ist der Technik immer noch sehr weit voraus
  • Das Fernsehn ist ein Auslaufmodell

Hier der vollständige Beitrag:

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Thema: Allgemein | Kommentare (0) | Autor:

Experiment geglückt!

Montag, 24. September 2007 16:50

Das StartupWeekend in Hamburg hat ein Ergebnis produziert: Edelbild – der globale Marktplatz für Fotobearbeitungen.

Es ist wirklich faszinierend. Am Samstag Früh treffen sich über 100 Fremde Leute und schaffen es, innerhalb eines Wochenendes von der Idee über die Unternehmensgründung bis hin zur ersten Pressemeldung ein neues Startup zu gründen. Das Unternehmen soll es ermöglichen, eigene Fotos professionell von Spezialisten nachbearbeiten zu lassen. Eine interessante Idee, ob sie auch erfolgreich ist, wird sich zeigen.

Interessant ist neben dem Ergebnis dieses Wochenendes sicher der Prozess, der dazu geführt hat. Dazu kann man einiges auf diversen Blogs lesen, welche von der Projektseite aus verlinkt sind. Einige Interessante Aussagen dabei sind:

…dass die Masse zwar vielleicht schlauer ist, aber nicht mutig. Der kleinste gemeinsame Nenner ist meist eher konservativ und unspektakulär… (Pfandtasse)

Ich wage mal die kühne These, dass das gleiche Ergebnis auch mit der Hälfte der Teilnehmer, eventuell noch weniger, zu erzielen gewesen wäre. Aber mit welchen? (Pfandtasse)

…aufgrund einer mir rätselhaften Eigendynamik hat sich eine ziemlich hierarchische und sehr zielfokussierte (”wir müssen was am Sonntag vorweisen”) Vorgehensweise herauskristallisiert, die viele -aber nicht wenige- Teilnehmer nicht (mehr?) mitgenommen hatte… (Basic Thinking Blog)

Wäre sicher eine tolle Erfahrung! So was sollte auch in Südtirol mal stattfinden!

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Thema: web 2.0, Wirtschaft | Kommentare (0) | Autor:

Startup Weekend

Sonntag, 23. September 2007 23:44

StartupWeekendAn diesem Wochenende fand in Hamburg das Startup Weekend statt. Dabei wurde an einem Wochenende versucht, von der Idee aus in 48 Stunden ein Startup zu Gründen. rund 140 Entwickler, Designer, Juristen und andere Interessierte. Alle die an diesem Wochenende mitgemacht haben, können grundsätzlich Mitgesellschafter des neu gegründeten Unternehmens werden.

Schwerpunkte sind laut Website folgende:

Startup Weekend ist grundsätzlich offen für jede Gründungsidee. Sowohl kommerzielle wie gemeinnützige Gründungsideen sind erlaubt. Es kann sich gerne an den Möglichkeiten der neuen Internet-Ökonomie und des Web 2.0 orientieren… Wichtig ist eigentlich nur, dass die Idee einfach, knackig und gut ist. Eine Idee, die sich schnell umsetzen lässt und die Gründer in der Crowd sich nicht zuviel mit technischen Unzulänglichkeiten herumschlagen müssen.

Eigentlich ein tolles Experiment, eine Kombination von web 2.0 und Wirtschaft. Ich bin schon neugierig, was dabei rauskommt.

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Thema: web 2.0, Wirtschaft | Kommentare (0) | Autor: