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Durch die Augen des Internet

Montag, 9. März 2009 11:39

skittles Konsequent und mutig umgesetzt. Der Bonbon Hersteller Skittles aus dem Mars Konzern verabschiedet sich von der eigenen Homepage und setzt komplett auf Web 2.0. Unter der Internetadresse skittles.com sieht man nun direkt den Wikipediaeintrag zu Skittles. Ein kleiner Layer am oberen Rand bietet Links zu weiteren Diensten wie Twitter, Facebook, Youtube, Flickr & Co. Die eigenen Produktinformationen befinden sich hinter dem vielsagenden Menüpunkt “other gobbledegook”, was soviel wie “anderes Geschwafel” bedeutet.

Die Idee dahinter: weg von der Selbstdarstellung wie man es eigentlich von einer Produktseite erwartet. Gezeigt wird stattdessen das, was eh schon im Internet über Skittles steht. Man geht also weg von der Markenkontrolle und versucht die Marke zu moderieren. Zumindest im Internet. Ein sehr mutiges Unterfangen, das viele Risiken aber auch Chancen bietet. Und es wirft auch die sehr interessante Frage auf, ob die Kontrolle einer großen Marke im Internet noch möglich ist. In Zeiten, in denen “user generated content” immer mehr Gewicht gewinnt und eine Doktrinierung der Marke wie man sie bisher gewohnt war nur mehr schwer durchzusetzen ist, stellt die Aktion von Skittles sicher einen richtungsweisenden Schritt dar. Hier wird der Konflikt zwischen Eigenbild und Fremdbild dadurch “gelöst”, dass auf das Eigenbild fast schon verzichtet wird. Stattdessen wird das Bild des eigenen Unternehmens im Internet zum eigenen gemacht.

Neu ist die Idee aber nicht. Modernista hat schon vor einiger Zeit etwas sehr ähnliches umgesetzt. Auf der Seite findet man z.B. einen Spiegelartikel über Modernista und in einem Layer kurz den Hinweis:

Dont be alarmed. You are viewing Modernista! through the eyes of the Web. The menu on the left is our homepage. Everything behind it is beyond our control.

(Quelle: turi2)

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Paul Pott goes Telecom

Sonntag, 6. Juli 2008 20:21

Der legendäre Auftritt von Paul Pott bei „Britain’s Got Talent“ im letzten Sommer liefert die Basis für den neuen Telecom Werbespot. Ich hatte heue Nachmittag den Erstkontakt mit diesem Spot und gleich lief es mir wieder kalt den Rücken runter. So musste ich mir nochmals den originalen Clip geben (aktuell 27,5 Mio Views nur bei Youtube…), der einfach sensationell ist. Wahnsinnig, was jemand mit einem Lied bewegen kann. Hier nochmals für vergessliche:

Weniger lustig war allerdings, dass mir der Telecomspot innerhalb von 10 Minuten dann gleich 5 mal präsentiert wurde, Zapping sei Dank. Der Telecom Spot selber hat zwar gute Ansätze, die Message kommt aber nicht so richtig rüber, bei mir zumindest… Vielleicht ist die emotionelle Wirkung des Songs zu stark?

Paul Pott bloggt übrigens…

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Google Adwords Feinschliff

Montag, 24. März 2008 21:26

Google Adwords wartet wieder einmal mit einer neuen Funktion auf. Seit Freitag ist es möglich, auf einigen Networks Werbung auf bestimmte Altersgruppen bzw. nur für ein bestimmtes Geschlecht zu schalten. Zu den wichtigsten Netzwerken, auf welchen dies möglich ist, zählen YouTube, MySpace und Friendster. Dazu kommen noch 28 kleinere Social Networks.

Eigentlich eine tolle Sache, weil die Werbung so noch mehr auf den Zielkunden zugeschnitten werden kann. Auf der anderen Seite wird aber gerade die Wirkung der Werbung auf Social Networks immer mehr in Frage gestellt. Die Nutzer sind hier gerade für diesen Typ der Werbung weniger sensibel und die Conversion Rates sind nachweislich schlechter und daher für Werber immer weniger interessant.

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Yes you can!

Sonntag, 17. Februar 2008 23:04

Die Black Eyed Peas helfen Barack Obama. Eine Rede vom Demokratischen Anwärter auf die Präsidentschaftswahlen wurde kurzum in einen Song umgewandelt. Das Video verbreitet sich in Windeseile über Youtube und ist ein tolles Beispiel viralen Marketings. Der Slogan „yes you can“ wirkt sehr stark und unterstützt optimal Obamas Leitsatz „change!“. Irgendwie hat er doch etwas Besonderes, etwas von einem schwarzen Kennedy an sich. Würde mich nicht wundern, wenn er es schaffen würde… yes he can!

[…]

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